Ende Freitag-Ludomobil-Jungentag im Schleif

Die Türen des Jugendtreffs Schleif schließen für das Ludomobil mit dem Ende dieses Schuljahres: Ab den Sommerferien 2024 gibt es kein Jungenangebot des Ludomobils mehr in seiner „Zentrale“. Gestartet hat das Angebot 2020 als Einsatzort für Intensiv- und Einzelbetreuung während der Lockdowns und als Winterquartier für die Kids in der Weststadt. Dank der guten Kooperation mit der Grundschule im Aischbach fanden viele Jungs den Weg zum „bunten Haus“, das sie sich über die Jahre gut und gerne aneigneten und nicht mehr missen wollten.

Vielen herzlichen Dank an das großartige Team der Schulkindbetreuung der Aischbachschule für all die Hilfestellungen, wenn beispielsweise mal jemand nicht mehr genau wusste, welcher Tag heute ist und was auf seinem Plan steht (sich jedoch absolut sicher war, dass da auf keinen Fall Hausis zu finden sind…). Eure so vielseitige Mühe und endlose Hingabe ist nicht mit Worten zu beschreiben. Dass wir Euren Alltag noch ein bisschen komplizierter gemacht haben, hat uns nie jemand verübelt; wie immer wurde „noch mehr gegeben“, damit die Kinder es bestmöglich haben. Vielen lieben Dank dafür.

Herzlichsten Dank auch an die Leitungen von Schule und Nachmittagsbetreuung: Claus Sieghörtner und Christopher Jochens. Insbesondere danke ich Euch dafür, dass wir stets als Teil der Lebenswelt der Kids bei den Veranstaltungen in der Schule mitgedacht und immer willkommen geheißen wurden. Dieses Zusammenwirken in unserem gemeinsamen Quartier ist nicht nur für die Kids, sondern auch für mich wirklich kostbar gewesen. Euer richtungsweisendes Wirken in dieser besonderen Grundschule brauche ich nicht zu beschreiben, man spürt es bei jedem Schritt.

An dieser Stelle möchte ich auch noch Hans-Ignaz Dieter danken, der noch zu Beginn des Angebots als Leitung der Schulkindbetreuung zugegen und damit ein „kooperativer Kooperationspartner“ wurde. Bevor es das Ludomobil gab, war er mein Mentor gewesen und ich verdanke ihm all das, was Universität und Theorie einem nicht geben können: eine denk- und handlungsleitende Haltung, die das Kind, seine Bedürfnisse und sein Aufblühen in einer einander wohlgesonnenen Gemeinschaft ins Zentrum rücken. Diese unzähligen Lektionen waren auch meine Richtschnur bei jedem der Schritte des Aufbaus des Ludomobils gewesen. Vielen Dank für Dich und Deine Freundschaft, lieber Hans.

Ein ganz großes Dankeschön auch und vor allem an Dich, Steffi (Frau Mohr, das Herz der Schule, die Schulsozialarbeiterin): Ohne Dich wäre die Fluktuation und das Chaos, die Kinder oder Bundesfreiwillige (oder noch schlimmer: keine Bundesfreiwillige), Urlaube, Lockdowns und Krankheiten mit sich bringen, nicht zu bewältigen gewesen. Obwohl jeder von uns die Zeit dafür eigentlich fehlte, war der Austausch mit Dir in aller Kürze und Würze immer ein Vergnügen und eine Bestätigung dessen, wie eine gelingende Kooperation den Kids zugute kommt, wenn man auch ohne viele Besprechungstermine einfach gemeinsam an einem Strang zieht. Ich hoffe, dass wir in Zukunft noch die ein oder andere Idee zusammen entwickeln und verwirklichen 🙂

Last, but not least: Meinen herzlichen Dank an Hendrik, Julia, Leroy, Aniko, Liu, Ramin, Linus und Alex! Ohne Euch Bufdis wäre sowieso nichts gegangen und würde bis heute nichts gehen. Die Kids in der Weststadt haben Euch schnell ins Herz geschlossen und ihr habt Euch jeder noch so verrückten Idee von den Kindern (oder von mir) mit Zuversicht und Freude gestellt, habt Ruhe bewahrt, wenn es brenzlig oder hektisch wurde, und habt Euch mit guten Ideen für den abwechslungsreichen Schleif-Tag eingebracht. Den Kids habt ihr viele schöne Momente geschenkt und ein wirklich gutes Beispiel für ihr weiteres Heranwachsen gegeben. Für keine*n war das Ludomobil die erste Wahl für das Bundesfreiwilligenjahr und trotzdem konnte ich mich immer auf Euch verlassen, so wie es auch die Kinder konnten. Schweren Herzens musste ich jede*n von Euch ziehen lassen in der Hoffnung, dass für die vielen kommenden Entscheidungen in Eurem Leben unsere gemeinsame Zeit beim Ludomobil ein wenig hilfreich war. Und in der Hoffnung, dass sich unsere Wege irgendwann irgendwo noch einmal kreuzen.

 

Hier noch ein paar Impressionen aus der letzten Zeit.